Aus Unterfranken in die Oberpfalz

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Fotographie Glasow

Im Januar 2027 endet die Vakanzzeit in den Kirchengemeinden Fürnried und Illschwang. Pfarrerin Raffaela Meiser wechselt aus Unterfranken in die Oberpfalz. Darauf freut sie sich schon sehr, denn die Region ist ihr seit der Kindheit bestens bekannt. In einem Brief stellt sie sich den Gemeindemitgliedern vor:

Liebe Gemeindeglieder,
Zum 1. Januar 2027 werde ich in Illschwang und Fürnried meinen Dienst als Ihre Pfarrerin antreten. Mit dem notwendigen Umzug Anfang des nächsten Jahres werden wohl zwei bis drei Wochen vergehen, bis wir uns zu meinem Installationsgottesdienst erstmals persönlich begegnen können. Deshalb möchte ich die Gelegenheit nutzen, mich auf diesem Wege im Vorfeld zu meinem Dienstantritt kurz vorzustellen.
Ich bin Raffaela Meiser (39), seit 2018 ordinierte Pfarrerin und verheiratet mit meinem Mann Joachim.
Als Pfarrerstochter bin ich an unterschiedlichen fränkischen Orten aufgewachsen, verbrachte aber all die Jahre meiner Kindheit und Jugend, wann immer möglich, auf dem Anwesen meiner Großeltern in der Oberpfalz. Meine Studienzeit habe ich in Graz und München (zunächst Studium der Pharmazie) sowie in Erlangen (Studium der Theologie) verbracht. 

In Wasserburg am Inn habe ich die Vikariatszeit absolviert und war nun als Pfarramtsführerin seit 2018  in den  Kirchengemeinden Rödelsee, Fröhstockheim und Iphofen rund um den Schwanberg in Unterfranken engagiert. Ein Herz für Ökumene, ein besonderer Draht zu den mir anvertrauten Jugendlichen, Kreativität und Organisationsvermögen sowie eine offene und empathische Art, auf Menschen zuzugehen, schaffen mir großen Raum für mein Sein und Wirken als Pfarrerin. 

In die Oberpfalz zieht es mich, weil ich hier meine eigentliche Heimat verspüre. Als Pfarrerskind habe ich an vielen Orten unterschiedliche Menschen kennengelernt und mich in kurzer Zeit immer wieder neuen Gegebenheiten gestellt. Die vielen Begegnungen und Orte schätze ich sehr – genau das ist es aber auch, was mich immer wieder fragen ließ: Wo fühle ich mich beheimatet?
Die Antwort auf diese Frage habe ich auf dem Anwesen meiner Großeltern in Kotzheim, Ursensollen, gefunden. Dort wollen mein Mann und ich nun Wurzeln schlagen.  
In den letzten Jahren haben wir auf dem großelterlichen Anwesen ein Haus gebaut. Die große Fläche rund um unser neues Eigenheim mit den alten Obstbäumen und der Möglichkeit zu einem eigenen (Gemüse-)garten sind für mich Kraftort, Ruheoase und Freizeit in einem. Darüber hinaus bin ich äußerst kreativ und probiere gerne neue Dinge aus. 

Ich freue mich sehr darauf, in der Oberpfalz heimisch zu werden und mit Ihnen allen zusammen das kirchliche Leben in Fürnried und Illschwang zu gestalten. Ich freue mich auf gemeinsame Gottesdienste, auf Begegnungen und Gespräche mit Ihnen, auf Feste und Feiern, auf ökumenische Projekte und nicht zuletzt darauf, Gemeinschaft zu fördern und gemeinsam mit Ihnen Glauben im Alltag sichtbar zu machen.

Bis wir uns persönlich kennenlernen können grüße ich Sie herzlich,
Pfarrerin Raffaela Meiser