Nacht der Klänge

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Gerd Hennecke

Ein Abend für die Sinne erwartet die Besucher am Samstag, 24. Oktober, in der Christuskirche in Sulzbach-Rosenberg: Unter dem Titel „Nacht der Klänge“ entsteht ein besonderes Konzerterlebnis, bei dem Musik, Kunst und Licht zu einer eindrucksvollen Einheit verschmelzen. Beginn ist um 19 Uhr, der Eintritt ist frei. Die „Nacht der Klänge“ verspricht einen Konzertabend voller Kontraste: kraftvolle Gospelrhythmen treffen auf irisch-schottische Melodien, Chor und Band begegnen Violine und Saxophon, und die mächtige Orgel ergänzt die verschiedenen musikalischen Klangwelten.
Unterschiedliche Stilrichtungen treffen aufeinander, große Klangwelten wechseln mit einfühlsamen Momenten, und die besondere Architektur der Christuskirche wird durch eine künstlerische Lichtgestaltung in Szene gesetzt. Die Gesamtleitung liegt bei Kirchenmusikdirektor Gerd Hennecke.

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Mitreißende Gospels zum Auftakt
Der erste Teil des Abends steht ganz im Zeichen mitreißender und zugleich einfühlsamer Gospels. Der Gospelchor „Voices of Joy“ nimmt die Besucher mit in eine musikalische Welt voller Energie, Rhythmus und emotionaler Momente.
Begleitet wird der Chor von einer Band, die mit ihrem Sound für den passenden musikalischen Rahmen sorgt. Mit dabei sind Eckard Kopetzki an der Percussion und Franz Szabo am Kontrabass. Gemeinsam mit dem Chor entsteht ein abwechslungsreiches Klangbild, das von kraftvollen Rhythmen ebenso geprägt ist wie von ruhigen und gefühlvollen Passagen.
Gospelmusik steht wie kaum eine andere Musikrichtung für Gemeinschaft, Lebensfreude und musikalische Ausdruckskraft. Genau diese Atmosphäre soll bei der „Nacht der Klänge“ spürbar werden. Die Stimmen des Chores, die Begleitung der Musiker und die besondere Akustik der Christuskirche versprechen einen Auftakt, der die Zuhörer unmittelbar in das musikalische Geschehen hineinzieht.
Dabei darf sich das Publikum auf bekannte Elemente der Gospelmusik ebenso freuen wie auf musikalische Überraschungen. Der Chor „Voices of Joy“ wird zeigen, wie facettenreich und lebendig diese Musik sein kann.
 

Celtic-Night: Irisch-schottische Klänge
Nach dem Gospelteil schlägt der Konzertabend eine ganz andere musikalische Richtung ein. Im zweiten Teil heißt es „Celtic-Night“. Irisch-schottische Musik bringt eine neue Klangfarbe in die Christuskirche und entführt die Zuhörer in die faszinierende Welt keltischer Melodien.
Mit dabei ist der Sänger und Irish-Violinist Tobias Kraft, der mit Gesang und Violine den charakteristischen Klang der irischen Musik aufgreift. Unterstützt wird er von dem bekannten Saxophonisten Uwe Steinmetz, der deutschlandweit auftritt und für seine vielseitige musikalische Arbeit bekannt ist.
Die Verbindung von irischen und schottischen Melodien mit modernen musikalischen Elementen verspricht einen spannenden zweiten Konzertteil. Mal tänzerisch und temperamentvoll, mal melancholisch und verträumt, erzählen die keltischen Klänge von Landschaften, Menschen und Geschichten und lassen dabei viel Raum für Fantasie.
Gerade der Kontrast zwischen dem ersten Teil mit den kraftvollen Gospels und der anschließenden Celtic-Night macht den besonderen Reiz des Abends aus. Zwei ganz unterschiedliche musikalische Welten begegnen sich – verbunden durch die gemeinsame Freude am Klang und durch die außergewöhnliche Atmosphäre der Christuskirche.


Die Orgel als klangliches Zentrum
Ein weiterer Höhepunkt des Abends ist die Christuskirchenorgel, die Kirchenmusikdirektor Gerd Hennecke in zahlreichen Klangfarben erklingen lassen wird. Das Instrument soll dabei nicht lediglich als Begleitinstrument auftreten, sondern selbst zu einem wichtigen Akteur der „Nacht der Klänge“ werden.
Die Möglichkeiten der Orgel reichen von zarten, fast schwebenden Klängen bis hin zu einem kraftvollen und raumfüllenden Klang. Diese große Bandbreite wird Hennecke nutzen, um die unterschiedlichen musikalischen Stimmungen des Abends zu unterstreichen und eigene Akzente zu setzen.
So entsteht ein Konzert, bei dem Stimmen, Instrumente und Orgelklänge miteinander in Beziehung treten und die Besucher die Christuskirche einmal aus einer ganz anderen klanglichen Perspektive erleben können.
Wenn die Kirche zur Bühne wird
Nicht nur musikalisch, sondern auch optisch soll die „Nacht der Klänge“ zu einem besonderen Erlebnis werden. Für die künstlerische Ausleuchtung sorgt Hei-Event. Die Lichtgestaltung wird die Architektur und den Kirchenraum in wechselnden Stimmungen erscheinen lassen und damit die Musik visuell begleiten.
Musik, Licht und Raum werden so zu einem Gesamterlebnis verbunden. Die Besucher erleben die Künstler nicht nur mit den Ohren, sondern nehmen den gesamten Kirchenraum mit seinen unterschiedlichen Lichtstimmungen wahr.

(Gerd Hennecke)